Produkt
Arbeitskleidung bedrucken und besticken lassen
Jacken, Hosen, Shirts, Westen und Fleece mit Firmenlogo und Namen. Arbeitskleidung wird nicht geschont – deshalb entscheidet hier die Belastung über die Technik, nicht der Look.
- Belastung bestimmt die Technik
- Nachbestellbar Daten bleiben liegen
- Bad Doberan eigene Werkstatt
Wie wird Arbeitskleidung veredelt?
Arbeitskleidung wird bei uns überwiegend bestickt: Das Motiv besteht aus Garn, bleicht nicht aus und hält Scheuerbelastung besser stand als jede Folie. Gedruckt wird, wenn das Motiv große Flächen, viele Farben oder Verläufe hat oder wenn das Textil für eine Stickerei zu dünn ist. Die Wahl treffen wir am konkreten Teil.
Eure Leute laufen jeden Tag mit eurem Namen über den Hof, zur Baustelle, in fremde Wohnzimmer. Deshalb zählt hier nicht, wie eine Veredelung am ersten Tag aussieht, sondern wie sie nach zwei Jahren aussieht.
Belastung entscheidet, nicht der Look
Arbeitskleidung scheuert am Gurtzeug, hängt am Blech, geht heiß in die Wäsche und liegt nass im Kofferraum. Eine Veredelung, die das nicht mitmacht, ist kein Sparpotenzial, sondern eine zweite Bestellung.
Stickerei hält unter dieser Belastung am längsten. Das Garn liegt im Stoff, es gibt keine Kante, die sich lösen kann, und Sonne bleicht es kaum aus. Auf Jacken, Westen, Hemden und Fleece ist sie deshalb unsere Standardempfehlung.
Druck setzen wir gezielt ein: bei großen Rückenmotiven, bei mehrfarbigen Logos mit Verlauf, auf sehr dünnen Shirts und dort, wo eine Stickerei wegen Membran oder Futter nicht sinnvoll ist. Bei wasserdichten Jacken mit Membran vermeiden wir Nadelstiche in der geschützten Fläche und weichen auf Transferlösungen oder eine andere Position aus.
Typische Positionen auf Arbeitskleidung
Firmenlogo auf der linken Brust, Vorname oder Nachname darunter, Schriftzug oder Webadresse groß im Rücken, kleines Motiv auf dem Ärmel und – bei Hosen – auf dem Oberschenkel oder der Tasche.
Praktische Einschränkungen gibt es viele: Taschen, Reißverschlüsse, Belüftungsschlitze, Kniepolstertaschen und Reflexstreifen begrenzen die freie Fläche. Wir prüfen jede Position am realen Teil, nicht an der Zeichnung.
Für Handwerksbetriebe hat sich der Namenszusatz bewährt: Wer beim Kunden klingelt, wird als Person wahrgenommen und nicht nur als Firma.
Warnschutz- und Schutzkleidung: Prüfung im Einzelfall
Bei zertifizierter Warn- und Schutzkleidung kann eine Veredelung die Zertifizierung beeinträchtigen. Position und Fläche der Reflexstreifen sowie der fluoreszierenden Flächen sind normativ geregelt; wer sie verdeckt oder unterbricht, verändert das Produkt.
Wir prüfen deshalb im Einzelfall, ob und wo auf einem konkreten Teil veredelt werden kann, und stimmen das mit euch ab. Eine Zusage zur Normkonformität eines veredelten Teils geben wir nicht, solange das nicht mit euch und dem Hersteller geklärt ist.
Wenn ihr Warnschutz braucht, sprecht uns früh an. Oft gibt es eine Lösung über die Position oder über Teile, die der Hersteller bereits für Veredelung vorgesehen hat.
Worauf beim Material zu achten ist
Feste Mischgewebe und Canvas tragen Stickerei problemlos. Softshell und Fleece brauchen ein passendes Vlies, damit das Motiv nicht einsinkt. Bei Membranjacken ist die Innenseite entscheidend – dort liegt der Schutz, den wir nicht durchstechen wollen.
Hohe Waschtemperaturen und gewerbliche Wäsche sind kein Problem für Stickerei, können aber Folien angreifen. Sagt uns, ob eure Kleidung in eine Wäscherei geht; das ändert unsere Empfehlung.
Eigene Textilien könnt ihr mitbringen. Wir sehen sie uns an und sagen, ob wir sie veredeln.
Für wen Arbeitskleidung typischerweise ist
Für Handwerksbetriebe, Bau, Garten- und Landschaftsbau, Kfz, Logistik, Hausmeisterdienste, Gebäudereinigung und Produktion – überall dort, wo Kleidung Werkzeug ist.
Wie wir eure Stickdatei einmal sauber anlegen und Nachbestellungen jahrelang identisch halten, steht auf der Seite für Unternehmen.
Sticken oder drucken auf Arbeitskleidung?
Auf Arbeitskleidung hält Stickerei am längsten, weil Garn nicht ausbleicht und Scheuerbelastung besser übersteht als Folie. Gedruckt wird bei großen Flächen, vielen Farben, Verläufen und auf sehr dünnen Textilien. Bei Membranjacken und zertifiziertem Warnschutz gelten eigene Regeln – die prüfen wir vorher am Teil.
| Textil | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Arbeitsjacke, Canvas | Stickerei | hohe Scheuerbelastung, Garn hält am längsten |
| Softshell und Fleece | Stickerei mit Vlies | Motiv sinkt sonst in den Flor ein |
| Arbeitsshirt, dünn | Druck | Stickerei würde das dünne Gewebe zusammenziehen |
| Großes Rückenmotiv | Druck | große Garnflächen werden schwer und steif |
| Membranjacke | Prüfung am Teil | Nadelstiche können die Schutzwirkung stören |
| Zertifizierter Warnschutz | Beratung im Einzelfall | Position und Fläche sind normativ geregelt |
Wir sagen euch vorher, wenn eine Technik zu eurem Textil nicht passt – auch wenn ihr sie euch anders vorgestellt habt.
So läuft die Ausstattung eines Betriebs
Schritt 1
Bedarf aufnehmen
Welche Gewerke, welche Belastung, wie viele Personen, welche Teile pro Person.
Schritt 2
Beratung im Betrieb
Auf Wunsch kommen wir zu euch, mit Mustersets zum Anfassen und Anprobieren.
Schritt 3
Technik festlegen
Pro Textil entscheiden wir gemeinsam, ob gestickt oder gedruckt wird.
Schritt 4
Freigabe
Position, Größe und Farben schriftlich bestätigen – erst danach läuft die Produktion.
Schritt 5
Nachbestellung
Neue Kolleginnen und Kollegen bekommen dieselbe Ausführung wie im Vorjahr.
Häufige Fragen zu veredelter Arbeitskleidung
Was hält auf Arbeitskleidung länger: Stickerei oder Druck?
In der Regel die Stickerei. Das Motiv besteht aus Garn, bleicht kaum aus und hat keine Kante, die sich lösen kann. Folien können bei starker Scheuerbelastung und heißer Wäsche an den Rändern leiden. Bei sehr dünnen Textilien ist Druck trotzdem die bessere Wahl.
Dürft ihr Warnschutzkleidung besticken?
Wir prüfen das im Einzelfall. Eine Veredelung kann die Zertifizierung beeinträchtigen, weil Position und Fläche der Reflexstreifen normativ geregelt sind. Ob und wo veredelt werden kann, stimmen wir mit euch ab – eine Zusage zur Normkonformität geben wir nicht ungeprüft.
Könnt ihr wasserdichte Jacken besticken?
Bei Membranjacken vermeiden wir Nadelstiche in der geschützten Fläche, weil sie die Dichtigkeit stören können. Meist weichen wir auf eine andere Position oder eine Transferlösung aus. Welche Variante geht, sehen wir am konkreten Modell.
Können einzelne Teile mit Namen versehen werden?
Ja. Namen werden pro Teil eingerichtet, meist unter dem Firmenlogo. Das lässt sich später für neue Mitarbeitende einzeln nachziehen, ohne die ganze Bestellung zu wiederholen.
Arbeitskleidung mit Logo anfragen
Sagt uns, welche Teile ihr braucht und wie sie belastet werden. Wir schlagen die passende Technik vor und melden uns mit einem unverbindlichen Angebot.